Wohnungsuntersuchung

Bei einer offensichtlich elektrokranken älteren Frau wurde eine Wohnungsuntersuchung nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik durchgeführt. Die mittellose Sozialhilfeempfängerin hat die Gebühren dafür nicht aufbringen können; sie wurden von der Stiftung B-A-U übernommen.
Die Frau hatte extreme Probleme in ihrer Wohnung: sie konnte nicht mehr schlafen und hatte das Gefühl, in einem elektrischen Feld zu liegen, der ganze Körper schmerzte, hinzu kamen Schwindel, Herzschmerzen, Migräne, Nervosität, Ohrenschmerzen, Kopfdruck und andere Beschwerden. Es waren typische Symptome von Elektrosensibilität.
Die auffälligsten Daten der Wohnungsuntersuchung, welche von einer Baubiologin durchgeführt wurden, waren eine starke gepulste Hochfrequenzstrahlung sowie extrem hohe niederfrequente elektrische Wechselfelder, jeweils besonders im Bereich des Bettes. Diese Störquellen konnten entdeckt und weitgehend behoben werden.
Einige Tage nach der Sanierung schrieb uns die Frau: “Ich kann wieder schlafen, nachdem das nachbarliche DECT-Telefon gegen ein CT1-Telefon ausgetauscht wurde. Kaum zu glauben. Auch körperlich geht es mir dadurch besser. Tausend herzlichen Dank. Für Ihre wunderbare Arbeit wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.”
Anmerkung:
DECT – Digitales schnurloses Telefon, das zusammen mit dessen Basisstation hochfrequente und relativ starke gepulste niederfrequente Wellen von 100 u. 217 Hz ununterbrochen sendet (auch wenn nicht telefoniert wird).
CT 1 – Schnurloses Telefon, das zusammen mit dessen Basisstation relativ schwache hochfrequente nicht gepulste analoge Wellen nur dann sendet, wenn telefoniert wird. Die Funkwellen strahlen bis zu 200 m, auch durch Wände hindurch. Gepulste Wellen haben gegenüber den gleichförmigen eine wesentlich stärkere biologische Wirkung.

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