Stiftung

Die gemeinnützige Stiftung B-A-U arbeitet eigenständig, ist also völlig unabhängig vom Institut für Baubiologie + Oekologie Neubeuern (IBN) oder anderen Institutionen. Zur unabhängigen Förderung baubiologischer Projekte ist sie jedoch eine wichtige Ergänzung zum IBN.

Die Stiftung B-A-U erhielt 1996 die staatliche Genehmigung durch Regierung und Finanzbehörden. Sie versteht sich als Forum von Baubiologen, Architekten und Umweltmedizinern, das sich effektiv und kreativ den notwendigen baubiologisch-umweltmedizinischen Aufgaben auf der Basis solidarischer Zusammenarbeit und Verantwortung widmen kann. Die Stiftung dient gemeinnützigen, zukunftsweisenden Zwecken u.a. in Wissenschaft und Forschung, Bildung, Gesundheit, Bau- und Siedlungskultur; sie gibt Impulse zum Aufbau einer ökosozial orientierten Wohnumwelt.

Stiftungszweck laut Satzung

1. Die Stiftung ist wegen der als besonders förderungswürdigen Tätigkeit im Bereich Umweltschutz als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Übergeordnetes Ziel ist der Umweltschutz durch Förderung einer gesunden, ökologischen und sozialen Wohnumwelt.

2. Die Stiftung fördert im In- und Ausland (besonders in Entwicklungsländern) baubiologisch und umweltmedizinisch orientierte Forschungsarbeiten und -projekte in folgenden Bereichen:

a. Forschungsprojekte hinsichtlich der Beziehung zwischen Mensch und gebauter Umwelt in gesundheitlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht.

b. Forschungsprojekte zur Entwicklung und Prüfung von Baustoffen, Installationen und Möblierung, die den Aspekten umweltfreundlich und Gesundheitsvorsorge gerecht werden.

c. Förderung von Projekten zur Demonstration, wie kostengünstig, ökologisch und gesund gebaut werden kann, insbesondere auch Förderung von zukunftsweisenden Mustersiedlungen mit besonders hohen ökologischen Anforderungen, die insbesondere der Arbeitsbeschaffung und Fortbildung von Jugendlichen, der Altenhilfe und der Therapie von Umweltkrankheiten dienen.

d. Förderung von Hilfsmaßnahmen für wohnumweltgeschädigte Personen, die weder rechtlich ausreichende Entschädigungsleistungen noch staatliche Hilfe erhalten.

Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und insbesondere aus Spenden, soweit diese vom Zuwendenden nicht zur Erhöhung des Grundstockvermögens bestimmt sind. Spendenquittungen werden in beiden Fällen ausgestellt. In Wohnung + Gesundheit wird laufend über Förderungsmaßnahmen der Stiftung berichtet. Vorschläge bzw. Wünsche der Spender zur Erfüllung des Stiftungszwecks werden vorrangig berücksichtigt.

Der Stiftungsvorstand ist zuständig für die fachliche und organisatorische Betreuung; er ist ehrenamtlich tätig.

Mitglieder des Stiftungsvorstands
Prof. Dr. Anton Schneider (Vorsitzender)
M.A. Sylvia Braun
Prof. Dr. med. Volker Zahn