Kinder- und Jugenddorf

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mit Bio-Landwirtschaft
Förderung seit 1996: SALEM Kinder- und Jugenddorf in Kaliningrad / Russland mit Selbstversorgung durch den Betrieb einer Bio-Landwirtschaft, einer Bio-Gärtnerei und handwerklichen Betrieben

Was bisher erreicht wurde:
Die Starthilfe der Stiftung ermöglichte eine Finanzierung deutscher Architektur-Studierender, die einen Entwurf für das erste baubiologisch konzipierte Kinderdorfhaus zur Aufnahme von verwahrlosten Straßenkindern vorlegten. Auch für den Baubeginn konnte eine Anschubfinanzierung gewährt werden.

2009 konnte endlich eine bereits lange in Planung befindliche Pflanzenkläranlage gebaut werden. Der Bau der Anlage hatte sich vor allem deshalb immer wieder verzögert, weil das Projekt Pilotcharakter hat und erst durch den russischen Gesetzesdschungel gehen musste. Dadurch, dass das durch die Pflanzenkläranlage gereinigte Wasser wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt wird, lernen die Kinder den Schutz ihrer Umwelt zu achten.

Aktuelles:
Momentan können hier 26 Kinder untergebracht werden; sie finden im Dorf ein gesundes und menschenwürdiges Heim – zwei Eigenschaften für ein Wohnumfeld, die weltweit selbstverständlich sein sollten. Im Kinderdorf wohnen auch das Pflegepersonal sowie Handwerker und Gärtner, Voraussetzungen für die Selbstversorgung. Im kommenden Jahr steht der Bau eines weiteren Wohnhauses auf dem Programm; es wird weiteren zehn Straßenkindern Platz bieten. Anschaffungen wie zum Beispiel ein Traktor oder ein Kleinbus für die täglichen Fahrten der Kinder zum Kindergarten oder zur Schule wären eine große Erleichterung.

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